meinFrankfurt: Grüne Soße

 

Ei Gude, heute geht es um die Frankfurter Grie Soß

Die Frankfurter Grüne Soße ist eine kalte Kräutersoße und seit Mitte März 2016 von der Europäischen Kommission als schützenswerte lokale Spezialität Frankfurts registriert. Die Saison beginnt traditionell am Gründonnerstag und dauert bis zum ersten Frost im Herbst. Die beste Qualität haben die Kräuter im Allgemeinen im Mai.

Seit 2007 hat die Grüne Soße in Frankfurt-Oberrad sogar ein eigenes Denkmal. An einem Weg im Norden des Stadtteils stehen sieben kleine Gewächshäuser aus Plexiglas.

Seit wenigen Tagen gibt es in Oberrad, zwischen Wiener Straße und Burgenlandweg, nun einen Stelenpfad zu Ehren der Frankfurter Grünen Soße. Neben einem Feldweg stehen acht Schilder, die vor allem die enthaltenen Kräuter erklären:

  • Borretsch
  • Kerbel
  • Kresse
  • Petersilie
  • Pimpinelle
  • Sauerampfer
  • Schnittlauch

Die Kräuter kann man beispielsweise in der Frankfurter Kleinmarkthalle bekommen. Sie werden zerkleinert, mit Saurer Sahne oder Mayonnaise gut vermischt und mit Öl, Essig, Zitrone, Salz und Pfeffer aufgeschlagen. Zur Frankfurter Grünen Soße reicht man gekochte Kartoffeln und hartgekochte Eier.

meinFrankfurt: Karneval 2016

 

Der neue Anfang ist gemacht, wir feiern weiter Fassenacht!

Uwe Forstmann, Sprecher der Vereine, macht dann auch klar, worum es hier geht: Den Menschen in Frankfurt etwas Spaß und Freude zu bringen, gepaart mit Brauchtum und modernem Zeitgeist. Getragen wird der Frankfurter Karneval natürlich vor allem durch die zahlreichen Karnevalsvereine aus fast allen Stadtteilen hibbdebach und dribbdebach sowie den Nachbarstädten.

Frankfurts sonntäglicher Karnevalszug mag kleiner sein als die Rosenmontagszüge in Mainz, Köln oder Düsseldorf, aber in diesem Jahr gilt: In Frankfurt findet er dann wenigstens auch wirklich statt.

Und einige Motivwagen gibt es auch in Frankfurt. Einer widmet sich der Lokalpolitik. Die übrigen haben eher bundesweite Themen im Visier.

Eine weitere ganz wichtige Stütze des Frankfurter Karnevals sind die zahlreichen Sportvereine.

Brauchtumspflege auf diesem Level funktioniert nur, wenn es Unterstützer gibt. Diese bringen sich als Sponsoren ein oder engagieren sich direkt. Besonders erwähnenswert ist seit vielen Jahren das Engagement des Nordwestzentrums. Auch die städtischen Unternehmen sind alljährlich sehr engagiert dabei, wie beispielsweise hier die Müllabfuhr und die städtischen Bäderbetriebe.

meinFrankfurt: Künstler-Kiez im Gilgamesch

Künstler-Kiez

Der Künstler-Kiez ist ein Zusammenschluss kreativer Menschen aus dem östlichen Frankfurter Nordend und Umgebung, die Spaß an Genre übergreifenden Projekten haben.
Am 22.11.15 war es erneut soweit: 4. Künstler-Kiez im Gilgamesch, Rotlintstr.81/Ecke Hallgartenstraße
Es gab drinnen und draußen ein vielseitiges Programm mit Handgemachtem, schönen Künsten, lyrische Beiträge und viel Musik.
Es waren ein erlebnisreicher Nachmittag und Abend und natürlich gab es leckeres Essen und Trinken im Gilgamesch von Hamid und seinem Team!
Die Stände waren ab 16.00 Uhr vor dem Restaurant aufgebaut, die lebendigen Beiträge begannen drinnen um ca. 17.30 Uhr mit Zwischenpausen bis ca. 21.00 Uhr, Ende der Veranstaltung ca. 22.00 Uhr.
Die Künstler des 4.KK waren:
(Außenbereich)
– „Drum und Dran Designs
– „Punkt Genau
– „Fadenschein
– „Frohlöckchen
(Innenbereich)
KATHARINA TEBBENHOFF zeigte ihre Installation“ KastenrahmenSchau“
– JÜRGEN KRÄMER las wundersame Geschichten über die „Wunderländer“ des 7-jährigen LINUS OSTHEIM
– Das Gesangstrio KONDUETTINA, www.konduettina.de gab einen Vorgeschmack auf ihre Opern-Parodie „Oper für’s Volk“ (das ganze Programm am 6.12.15 im Gallus-Theater ) mit 3 kleinen a cappella Jodlern.
– PATRICK HELLMECK war das 1. Mal dabei,  mit Liedern, die er auf einer längeren Reise durch Europa und Nepal geschrieben hat und ausführlich moderierte
– Die Lyrikerin KATHARINA EISMANN trat in einen musikalischen Dialog mit dem Saxofonisten und Loop-Artist GERNOT DECHERT. Sie gaben Interpretationen zu:
„Das Salontier“ – Elektroswing lyrisch, „Wolkendiadem“, „Die Schnapsidee & Zwetschke ins Barrique“ , passend zum Spätherbst Text: Katharina Eismann & Sax: Gernot Dechert
JENS BREIDENSTEIN präsentierte u.a. Lieder seiner neuen (bald erscheinenden ) CD „Jens Breidenstein UNPLUGGED“, gespickt mit poetischen Texten
Postkarten, CDs und Bücher der Mitwirkenden standen zur Ansicht und zum Verkauf im Gilgamesch bereit und es gab eine Tombola.

meinFrankfurt: Zirkus Rondel

 

Zirkus Rondel

Seit 1994 begeistert der Zirkus Rondel Schulen sowie kommunale und private Träger der Jugendarbeit mit Circus-Projektwochen.

Die Schüler erleben betreut durch eine erfahrene Zirkusfamilie eine unvergessliche Woche, über die alle noch sehr lange sprechen werden – die Kinder ebenso wie die stolzen Eltern.

Der Zirkus Rondel stellt die für die Projektwoche erforderlichen, geeigneten Tiere: Ponys, Ziegen und Tauben. Die Kinder helfen bei der Pflege der Tiere mit und machen sich so mit diesen vertraut. Eine wichtige Voraussetzung, um dann mit diesen gemeinsam Kunststücke vorzuführen. In der Manege wird kein Teppichboden ausgelegt, vielmehr ist der Zeltboden zum Wohl der Tiere mit Sägemehl ausgestreut, wie es sich natürlich für einen echten Circus gehört.

Ganz nebenbei erleben die Kinder das Zirkusleben und bekommen auch Einblicke in die organisatorischen Abläufe eines Familienbetriebes.

Die nicht nur artistisch, sondern auch pädagogisch erfahrenen Coaches gehen ganz individuell auf jedes Kind entsprechend seinen Neigungen und Fähigkeiten ein. Mit viel individueller Zuwendung verhelfen die Artisten den Schülern einfühlsam zu ihrem großen Auftritt in einem stilvollen, zum Thema passenden Kostüm. Eine Musik, die gute Laune macht und eine exzellente Lichttechnik runden das Gesamterlebnis ab. Am Ende mag man kaum glauben, dass da keine professionellen Artisten auftreten, sondern die Kinder alles in einer einzigen Woche erlernt haben.

Bei der Abschlussvorstellung sehen staunende Eltern, Geschwister, Großeltern, Verwandte und Freunde, welche unentdeckten Talente die Kinder im Laufe dieser Woche entwickelt haben. Die Freude und der Spaß auf Seiten der Kinder, Eltern und Betreuer bestätigt die Richtigkeit der Entscheidung für diese Projektwoche, die noch lange nachwirken wird. Das Thema Zirkus ist wirklich in. Und es sollten weitaus mehr Schulen sich für diese Form der Projektwoche entscheiden.

Hans-Peter Brill

meinFrankfurt: Schwedlerbrücke

Schwedlerbrücke

Frankfurts Infrastruktur ist an vielen Stellen marode. Zahlreiche Brücken und Bauwerke haben eine ganz üble Bewertung. Die Schwedlerbrücke ist aufgrund ihres Bauzustands sogar gesperrt. Seit 2010 – und kein Ende in Sicht.

Dabei ist diese Brücke eigentlich die einzige Verbindung zwischen den beiden durch die Bahngleise geteilten östlichen Stadtteilen. Fußgänger müssen nun einen Umweg von 2,1 km auf der westlichen Strecke oder 2,6 km auf der östlichen Strecke in Kauf nehmen. Mal eben vom Arbeitsplatz an der Hanauer Landstraße in der Mittagspause eine Runde durch den Ostpark? Seit der Sperrung unmöglich! Und ein Ende der Sperrung ist noch lange nicht in Sicht. Wie unlängst aus dem Römer verlautete ist auch ein möglicher Baubeginn 2017 eher ungewiss. Das habe etwas mit Denkmalschutz und Budgetthemen zu tun.

Allerdings reicht das Budget offensichtlich, um die seit fünf Jahren gesperrte Brücke nachts auf kompletter Länge zu beleuchten. Bis heute sind das alleine 3.000,-€ Stromkosten. Was soll das denn?

Das Nordende der Brücke ist inzwischen durch die Mietcontainer des Obdachlosenheims des Frankfurter Vereins geblockt. Die Obdachlosen nutzen ein Loch im Zaun. Der Weg über die Gleise ist schon ziemlich ausgetreten. Diese Möglichkeit, die Gleise zu überqueren ist allerdings nicht nur eine Ordnungswidrigkeit sondern angesichts der hier durch rasenden Züge sehr gefährlich.

Hans-Peter Brill

 

meinFrankfurt: Ostpark

 

Ostpark

Der Frankfurter Ostpark ist mit seinen 32 ha der zweitgrößte Park unserer Stadt. Zentrales Element des Parks ist der große Weiher, der in einem trockengelegten Altarm des Mains angelegt wurde. Hier leben zahlreiche Wasservogel-Arten, die auf den beiden Inseln Rückzugsgebiete finden. Im Wasser leben in Hessen vom Aussterben bedrohte Karauschen, eine Karpfenart.

Besonders jetzt im Herbst erstrahlt das Laub der Erlen, Pappeln und Weiden in schillernden Farben. Bekannt ist der Park für seine ausgedehnten Rasenflächen.

In der Saison ist der Grillplatz sehr beliebt. Allerdings ist ein geeigneter Grill selbst mitzubringen und auf den vorgesehenen Flächen aufzustellen. Die Asche kann vor Ort sicher entsorgt werden.

Entlang den Bahngleisen befindet sich der Bürgergarten. Daneben gibt es einen Kiosk und Toiletten.

Hans-Peter Brill

Ostpark im Herbst

Ostpark im Herbst

Bürgergarten im Ostpark

Bürgergarten im Ostpark

meinFrankfurt: angewandte Plutimikation

 

Angewandte Plutimikation

Durch den von der heute Show veröffentlichten Lebenslauf unserer Ministerin von der Leyen wurden viele auf das wissenschaftliche Fachgebiet der Plutimikation aufmerksam. Mancher hatte von diesem Fachgebiet aus den Werken über Pippi Langstrumpf gehört. Aber nicht jedem ist das Thema geläufig. Unbestätigten Gerüchten zufolge haben wir das einzige Institut für angewandte Plutimikation in Frankfurt am Main, im Keller des Struwwelpeter-Museum. Nur zu erreichen über den geheimnisvollen Nebeneingang. Und im Klassenzimmer offenbart sich dann das gesamte Geheimnis, das wir am besten an einigen simplen Beispielen erläutern.

Zunächst schreibt man die Rechenaufgabe einfach an die Tafel, hier beispielsweise 13 mal 17. Die linke Zahl halbiert man. Das wäre in unserem Falle 6 ½. Solche rationalen Zahlen runden wir immer ab auf die nächste ganze Zahl, also 6. Die schreiben wir unter die 13. Auch die 6 halbieren wir wieder. Das ergibt 3. Auch das schreiben wir wieder darunter. Zuletzt halbieren wir die 3. Wir bekommen wieder eine rationale Zahl, nämlich 1 ½. Die runden wir ab auf 1. Immer wenn in der linken Spalte eine 1 steht, sind wir mit der linken Spalte fertig und widmen uns der rechten Spalte. Hier finden wir oben die 17. Wir verdoppeln die 17 und schreiben das Ergebnis, 34, rechts unter die 17, also neben die 6. Wir verdoppeln die 34 und schreiben das Ergebnis, 68 darunter, also neben die 3. Zuletzt verdoppeln wir auch die 68 und schreiben das Ergebnis darunter, also neben die 1.

Jetzt streichen wir alle Zeilen, in denen links eine gerade Zahl steht. Gerade Zahlen sind beispielsweise 2, 4 oder 6. Schwupps, da ist eine und wir streichen diese Zeile durch.

Nun addieren wir die nicht durchgestrichenen Zahlen der rechten Spalte. 6+8+7=21 – die 1 schreiben wir hin, die zwei im Sinn. Diese zwei plus 3 + 6 + 1 ergibt zwölf. Also die zwei hinschreiben, die 1 im Sinn. 1 + 1 ergibt zwei. Da steht 221. Prüfen Sie es mit dem Taschenrechner nach. Das stimmt wirklich.

Aber das war jetzt kein Zufallstreffer. Das klappt immer.

Zweites Beispiel:

17 x 19.

8, 4, 2, 1 – die linke Spalte ist immer besonders einfach. Jetzt die rechte Spalte. 38, 76, 152, 304. Nun streichen wir alle Zeilen, in denen links eine gerade Zahl steht. Das sind viele und das macht es uns einfach. 19 + 304 ergibt 323. Na bitte!

32 x 56

16, 8, 4, 2, 1 – links geht wieder super schnell. Rechts dann 112, 224, 448, 896, 1792. Wieder können wir richtig viele Zeilen durchstreichen. Oops. Da müssen wir gar nichts mehr rechnen. Das Ergebnis steht ja schon da!

Auch bei ganz simplen Aufgaben klappt das Prinzip: 3 x 9

links die 1, rechts die 18 – 9 plus 18 ergibt 27. Taschenrechner zum Nachrechnen vielleicht?

Ein letztes Beispiel: 23 x 14

11, 5, 2, 1 – dann rechts 28, 56, 224. Die Zeile mit der zwei vorne streichen. Addition: 4 + 6 + 8 + 4 = 22. Zwei hin, 2 im Sinn. Diese 2 plus 2 + 5 + 2 + 1 ergibt 12. zwei hin, eins im Sinn. Eins plus 2 ergibt drei. Ergebnis 322. Voila!

Angewandte Plutimikation ist eigentlich ganz einfach!

Hans-Peter Brill

meinFrankfurt: Demo Energiewende erkennbar gescheitert (EEG)

 

Energiewende erkennbar gescheitert

Rund 2.000 Bürger protestierten am Samstag vor der Paulskirche gegen die Verunstaltung hessischer Landschaften durch Subventionspropeller, also gegen die Industrialisierung hessischer Naturparks durch Windenergieanlagen. Der Vorsitzende des Dachverbands der hessischen Bürgerinitiativen Vernunftkraft Hessen e. V. Rolf Zimmermann bringt es dann auch rasch auf den Punkt:

Hans-Peter Brill

meinFrankfurt: Feldbahnmuseum Frankfurt

Frankfurter Feldbahnmuseum

In der Nähe des Rebstockparks, neben dem TÜV, befindet sich das Frankfurter Feldbahnmuseum. Drei Museumshallen mit Werkstatt, Schreinerei und Sozialräumen sowie das Gleisvorfeld werden ergänzt durch die Fahrstrecke im Rebstockpark. Die Feldbahnzüge könnten nun auf über 2 km Gleisen bis zu den Bahnhöfen „Kaiserdamm“, „Rebstöcker Wald“ und „Alter Flugplatz“ verkehren. Bahnhof „Rebstöcker Wald“ eröffnet werden. Das Angebot richtet sich ebenso an technikbegeisterte Erwachsene wie an Kinder und ist deshalb Familien ganz besonders zu empfehlen.

Hans-Peter Brill

 

 

meinFrankfurt: Frankfurt feiert 25 Jahre deutsche Wiedervereinigung

 

Frankfurt feiert 25 Jahre Wiedervereinigung

Jetski, Feuerwerk und Videokunst: Die Abschluss-Show am Tag der Deutschen Einheit in Frankfurt war spektakulär. Erleben Sie den Abend wie die Besucher.
Elektronische Musik wummerte in Frankfurt über den Main. Zwischen den Pfeilern der Untermainbrücke tauchten plötzlich 16 Jetski auf und rasen über die Wasseroberfläche. Jeder hat einen Wasserskiläufer im Schlepptau – die schwenken stolz die Flagge ihres Bundeslandes. Diese Szene war einer der spektakulärsten Momente der großen Lichtshow der Einheitsfeier, die am Samstagabend um 21 Uhr startete.
An der Inszenierung wirkten etwa 300 Sänger, Schauspieler und Tänzer mit. Die Vorbereitungen für den großen Auftritt in Frankfurt liefen ein Jahr. „Wir wollen symbolisch den Brückenschlag zwischen Ost und West darstellen“, erklärt dazu Regisseur Sven Sören Beyer vom Künstlernetzwerk phase7 aus Berlin.
Im Mittelpunkt stand eine riesige, 60 Meter breite LED-Leinwand auf der Untermainbrücke. Sie hatte die Form der Frankfurter Skyline. Darauf zu sehen waren Videosequenzen vom Mauerbau, den Montagsdemonstrationen und schließlich dem Einigungsprozess und dem Fall der Mauer.
Die Bilder werden musikalisch von über 200 Sängern der Frankfurter Singakademie untermalt. Sie sind alle weiß gekleidet und schreiten langsam von beiden Ufern auf die Brücke zu. Der Chor sang den extra komponierten Song „Ruf nach Freiheit“, der in der deutschen Nationalhymne endet.
Hans-Peter Brill
2:58   Frankfurter Singakademie
18:05   Jetski
28:52   Feuerwerk