meinFrankfurt: 60 Jahre Frankfurter Kreuz

 

60 Jahre Frankfurter Kreuz

Das Frankfurter Kreuz ist mit täglich 350.000 Fahrzeugen einer der meistbefahrenen Straßenknotenpunkte Europas. Einzigartig ist die räumlich enge Verknüpfung von Straße, Schiene und Flughafen.

Das Frankfurter Kreuz feiert seinen 60. Geburtstag. Am 10. Juli 1956 wurde das Autobahnkreuz in charakteristischer Kleeblattform als damals modernster Verkehrsknotenpunkt nach mehr als dreijähriger Bauzeit dem Verkehr übergeben.

In den letzten Jahrzehnten wurden das Kreuz und die zuführenden Autobahnen immer wieder den gestiegenen Verkehrsanforderungen angepasst. Ende der 1990er Jahre fand der letzte große Ausbau statt. Im Zuge dessen wurde auch die Kreuzung der ICE-Schnellbahntrasse, die das Autobahnkreuz in zwei Tunneln unterquert, realisiert.

Die Bilder zeigen die Durchfahrung des Kleeblatts von Norden kommend. Die A5 hat hier zehn Fahrstreifen. Zwei davon dienen Abbiegern. Diese erste Ausfahrt führt auf die B43 Richtung Kelsterbach und Flughafen. Die zweite Ausfahrt ermöglicht normalerweise das Abbiegen Richtung Köln. Wie so oft gab es mal wieder eine Baustelle. Das Autobahnkreuz ist nun einmal in die Jahre gekommen.

Man sieht deutlich, wie bei der Modernisierung in den 90er Jahren durch zusätzliche Brücken die einzelnen Rampen völlig kreuzungs- und konfliktfrei gestaltet wurden.

Wir befahren sodann eine für Autobahnkreuze so typische 270 Grad – Schleife und biegen nach Osten ab. Hier ist eine Geschwindigkeit von 40 km/h vorgesehen. Die zweispurige Verkehrsführung erhöht den möglichen Durchsatz bei hoher Auslastung.

Wir nutzen dann sofort die nächste Schleife zurück nach Norden. Diese ist nur einspurig befahrbar, dafür aber mit maximal 60 km/h.

Ein erneutes Abbiegen nach Westen Richtung Köln war an diesem Tage nicht möglich. Die Abbiegespur ist wegen der selben Baustelle gesperrt, die wir bereits zuvor gesehen hatten.

So verlassen wir die Autobahn abbiegend auf die B43 Richtung Flughafen.